cd druck
inzwischen ist die Lage auf dem Finanzmarkt dermaßen düster, dass die Verantwortlichen alles versuchen, um die Lage nochmals in den Griff zu bekommen.
Leitzinssenkung in den USA auf 0%
Die US-Notenbank (Fed) hat die Leitzinsen in der vergangenen Woche von 1 Prozent auf nur noch 0 bis 0,25 Prozent und damit auf einen historischen Tiefstand gesenkt. Seit August 2007 senkte die Fed ihren Leitzins von 5,25 auf bisher 1,0 Prozent. Noch nie hat es solche massiven Zinssenkungen in so kurzer Zeit gegeben.
Die Hoffnung der Notenbanken liegt darin, dass niedrige Zinsen zu einer Ausweitung der Kredite und vermehrten Investitionstätigkeit führen werden. Doch sie übersehen dabei den Effekt der „Liquiditätsfalle“.
Niedrige Zinsen führen zur Liquiditätsfalle
Je tiefer der Zinssatz und damit die erzielbare Rendite sinkt, um so mehr geht die Bereitschaft für Investitionen zurück. Welcher Unternehmer investiert noch, wenn er kaum eine Rendite dafür erwarten kann? So führen extrem niedrige Zinsen genau zu dem Umstand, den man eigentlich vermeiden wollte: Investitionen werden nicht angekurbelt, sondern mangels Rendite gebremst.
Wir kommen dadurch in eine gefährliche Deflationsspirale, wie sie Japan nach dem Platzen der Immobilienblase 1990 über 18 Jahre durchgemacht hat. Gerade weil dort der Zinssatz bei nahe 0 Prozent lag, kam die Wirtschaft überhaupt nicht mehr in Fahrt, da keine Gewinnaussichten mehr gegeben waren. Leider lernen Politiker selten aus der Geschichte und so werden die gleichen Fehler auch heute wieder neu gemacht.
Die Notenbanken verlieren jede Handlungsmöglichkeit
Mit dem jetzigen Zinsentscheid der amerikanischen Notenbank – dem weltweit die anderen Zentralbanken folgen werden – hat sie jeden Einfluss auf die Finanzmärkte verloren. Bei 0 Prozent Zins ist das Ende der Fahnenstange erreicht und die Möglichkeiten sind ausgereizt. Auch Konjunkturprogramme können – wie Japan eindrucksvoll bewiesen hat – eine einmal am Boden liegende Wirtschaft nicht mehr auf die Beine helfen. Sie vergrößern nur die Staatsschulden und führen über die dadurch entstehenden Zinslasten zu einer weiteren Belastung der Wirtschaft.
Realwirtschaft bricht immer weiter ein
Wie sehr nun die Realwirtschaft von dem Desaster betroffen ist, das zeigen die täglichen Horrorbotschaften. So ist bspw. die Zahl der Pkw-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um gut ein Viertel auf 932.537 gesunken. Selbst Nobelmarken haben mit hohen Einbrüchen beim Umsatz zu kämpfen. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Autoabsatz von BMW um fast 31 Prozent und der von Mercedes um über 24 Prozent. Doch dies ist erst der Anfang: Nächstes Jahr wird überhaupt erst das Ausmaß der Katastrophe voll ersichtlich werden, wenn die noch guten Zahlen aus dem 1. Halbjahr 2008 aus der Statistik herausgerechnet werden. Bedenken Sie: Die Automobilindustrie gilt als Schlüsselindustrie in Deutschland – jeder Einbruch hier zieht die komplette Wirtschaft nach unten.
Ich arbeite schon seit Jahren mit Andreas Dröge im Rahmen der Aktien Analyse und Gelfahrts PREMIUM-Depot zusammen. Unser Team und seine Leser kennen ihn als einen sehr nüchternen Analysten.
So begeistert habe ich ihn aber noch nie erlebt. Diese Recherche war ihm sehr wichtig und er hat viele Monate daran gearbeitet. Aber das Ergebnis ist auch überwältigend. Solch geballte und so fundiert recherchierte Fakten lagen mir schon lange nicht mehr auf dem Tisch.
Ich wünsche Ihnen daher viel Spaß beim Lesen! Und viel Erfolg bei Ihren künftigen Investments!
Peking geht geschickter vor
Und das trotz Hunderter Milliarden neuer Dollars Seit Monaten pumpt die Fed auf Weisung der US-Regierung neues Geld ins System, um die taumelnden Banken zu retten. Im Dezember 2007 waren es allein 52 Mrd. Im Januar erneut unglaubliche 180 Mrd. Und bei der Rettung von Freddie und Fannie ist die Rede von unbegreiflichen 200-400 Mrd. Dollar. Und es geht weiter. Wie im Rausch.....Für bis zu 700 Milliarden Dollar kauft die US-Regierung gerade im Moment weitere Hypothekenpapiere auf...... Es wird klar. Hier ist jedes Maß verloren gegangen. Zum Vergleich: der Haushalt der Bundesrepublik Deutschland für 2008 beträgt 283,2 Mrd. Euro (=411 Mrd. Dollar). D.h. also, dass die USA gerade wieder den doppelten Haushalt der BRD allein für die jüngste Rettungsaktionen ausgibt. Dass bei diesen Summen die Geldmenge trotzdem abnimmt, heißt ganz einfach, dass die Kredite schneller platzen, als die Druckerpressen neue Scheinchen ausspucken können. Sehen Sie sich die nächsten Zahlen genau an und Ihnen wird klar, dass diese Neu-Verschuldung der USA n-i-e-m-a-l-s getilgt werden kann. Denn die USA kämpft bereits jetzt mit..... Neuntausend Milliarden Dollar Schulden. In Ziffern: 9.000.000.000.000 Dollar. Diese Summe kann niemals getilgt werden. Das ist nicht nur 10-mal so viel wie 1980. Das ist... Der größte Schuldenberg der Geschichte.... Diese Summe sprengt alle Rekorde. 9.000.000.000.000 Dollar. Das ist fast 1 Fünftel des gesamten Bruttosozialprodukts aller Länder dieser Erde in einem ganzen Jahr. Und mit der jüngsten Rettungsaktion erhöht sich der US-Schuldenberg erneut. Und die Bedrohlichkeit für die Märkte in Deutschland und Europa wächst. .... Die ersten Opfer der US-Finanzkrise haben bereits Namen..... Island – Bankrott Die Ukraine – auch Argentinien pleite Ungarn - so gut wie. Ebenso Serbien. Noch geht es für die USA und Deutschland weiter, aber niemand weiß, wie lange. Lesen Sie weiter und Sie sehen selbst, wie Ernst die Lage inzwischen ist.
Leser,
die schon länger dabei sind, wissen, dass ich mich stets
von den meisten chinesischen Staatskonzernen ferngehalten
habe – zu träge, zu bürokratisch, zu korrupt. Nur wenn
sie technologisch auf dem neuesten Stand sind, eine
marktbeherrschende Stellung haben und über ein gutes
Management verfügen, sind sie für uns hier bei China
Strategy interessant. In Zeiten der Krise hat sich
diese Strategie ausgezahlt: Staatliche Firmen sind zusehends
interessant geworden, weil sie direkt auf Geldquellen der
Regierung zugreifen können. Dies hat sich vor einigen Tagen
einmal mehr bewahrheitet.
EURUSD fällt auf 0.95 und steigt anschließend auf 1.30. Die europäischen Bankbilanzen stehen aufgrund der Stagnation der osteuropäischen Märkte und den wirtschaftlichen Spannungen im EU-Raum unter hohem CD druck. Das chinesische BIP fällt auf ein Nullwachstum zurück. Die exportorientierten Sektoren der chinesischen Wirtschaft sind stark vom freien Fall des Welthandels und vor allem von den USA betroffen. “Pre-Ins First Out”. Mehrere, zurzeit vollständig oder teilweise an den Euro gekoppelte osteuropäische Währungen geraten 2009 aufgrund von Kapitalabflüssen unter wachsenden CD Bedrucken.
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